Samstag, 26. Mai 2018

Kirsten Storm - Wünsch Dir was: Misaya - Rezension


Titel: Wünsch Dir Was: Misaya
Band 2 der Tetralogie "Chronik der Wünsche"
Autor: Kirsten Storm
Verlag: Independently published
Genre: Fantasy/Romantasy
erschienen am 4 Mai 2018
ISBN 978-1980206071
369 Seiten


Wünsch Dir Was: Misaya ist der zweite Band der Tetralogie Chronik der Wünsche von Kirsten Storm.

Die Geschichte spielt in zwei Welten: in unserer und in einer Welt voller Magie: dort im Land Noriat.


Hauptcharaktere


Romy Stern ist Misaya-Anwärterin in Cupiditas. Sie lebt eigentlich auf der Erde, doch dort wurde sie von dem ersten Wächter, Aydem, gefunden und in diese andere Welt gebracht. 

Aydem ist erster Wächter und lebt in Cupiditas. Auf der Erde hat Aydem zu Romy gefunden. Aydem ist sich sicher: Romy Stern ist die neue Misaya - auch wenn die Prüfungen etwas anderes sagen.

Auf der Erde gibt es keine Magie mehr. Alles, was auch nur im Entferntesten daran erinnert, ist verschwunden. In Cupiditas hingegen leben verschiedene Wesen und die Magie ist gegenwärtig. Nicht alle können zaubern, jedoch kann man immer auf Zauber treffen.


Klappentext

"Endlich scheint Romys Heimkehr nichts mehr im Weg zu stehen. Ihr Plan ist ganz einfach: Ihr altes Leben wieder aufnehmen und alle Brücken hinter sich abbrechen. Graf Andorin und ihr erster Wächter verfolgen jedoch ganz andere Pläne. Wird das Schicksal Romy letztendlich einholen? Die Ereignisse überrollen sich und plötzlich steht sie vor Entscheidungen, die ihr alles abverlangen."


Meine Meinung


Die Chronik der Wünsche - Band 1 konnte ich schon kaum aus der Hand legen. Und mit Wünsch Dir was: Misaya ist Kirsten Storm eine großartige Fortsetzung gelungen. Auch in diesem Band kommt die Spannung nicht zu kurz und der Spannungsbogen wird durchweg gehalten. Die Spannung wird in ganz charmanter Weise mit witzigen Anekdoten durchbrochen und ich lache an den entsprechenden Stellen laut auf. 
Es macht mir Freude die Charaktere zu begleiten.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten geschildert. Das ist für den Leser sehr wichtig. - So lernen wir unsere Protagonisten immer besser kennen.
Obwohl die Geschichte in zwei Welten spielt, lassen sich die Geschehnisse alle glaubhaft nachvollziehen. Die Charaktere sind so lebendig und bildhaft beschrieben - so würde es mich kaum wundern, wenn mir morgen auf dem Weg ins Büro oder bei einem Spaziergang eines dieser Geschöpfe begegnen würde.

Die Chronik der Wünsche lässt sich leicht und verständlich lesen. Nach ein paar Seiten will ich das Buch bereits nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere habe ich bereits in Band 1 ins Herz geschlossen und natürlich muss ich unbedingt wissen, wie es weiter geht. Denn der Spannungsbogen wird auch über den zweiten Band hinaus gehalten.
Am Ende gibt es dann noch einen kurzen Ausblick auf Band 3. Dieser erscheint im Herbst 2018 unter dem Titel Wünsch Dir Was: Vergänglichkeit. Alle vier Teile sollen als Kindle Edition und als Taschenbuchausgabe erscheinen.

Es folgen Band 3: Wünsch Dir Was: Vergänglichkeit voraussichtlich im Herbst 2018 sowie Band 4: Wünsch Dir Was: Wahrhaftigkeit voraussichtlich Anfang 2019.

Es bleibt also spannend!

Fazit

Das Buch ist für jeden geeignet, der sich den Zauber erhalten hat und auf romantische Weise den Wunsch nach Magie verspürt.
Quellen:
Kirsten Storm - Buchprojekte

Montag, 21. Mai 2018

Zu Nah - Olivia Kiernan - Rezension

Titel: Zu Nah
Genre: Thriller
Format: Hörbuch
Verlag: HarperCollins bei Lübbe Audio
Erscheinungsdatum: 27. April 2018
Autorin: Olivia Kiernan
Sprecherin: Sabina Godec
Bearbeitete Fassung, 6 CD´s
445 Minuten Laufzeit - 101 Tracks
ISBN 978-3-96108-057-1












Klappentext


Die angesehene Wissenschaftlerin Eleanor Costello ist tot. Erhängt in ihrem Schlafzimmer. Frankie Sheehan, Detective im Dubliner Police Departement und schwer gezeichnet von ihrem letzten Fall,  glaubt nicht an Selbstmord. Jemand war bei Eleanor, als sie starb. Jemand, der sadistische Lust an brutalen Spielchen hat. Schon bald wird eine zweite Leiche gefunden: eine junge Frau - zu Tode gefoltert. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, und für Frankie geht es erneut um Leben und Tod.


Charaktere


Protagonistin in diesem Thriller ist Frankie Sheehan. Eine junge Polizistin, die bei ihrem letzten Fall beinahe selbst ums Leben gekommen wäre.

Zur Geschichte


Frankie Sheehans letzter Fall spielt auch während der neuen Ermittlungen, die die Polizeibehörde zu bearbeiten hat, immer wieder eine Rolle. Als immer klarer zu werden scheint, dass es sich nicht um Selbstmord handeln könnte und auch ein weiteres Opfer auftaucht, kommen verstärkt Frankies Erinnerungen an den seelisch noch nicht verarbeiteten Fall zurück.

Meine Meinung


Die Geschichte verfügt über eine hochgradig spannende Handlung. Auch die Stimme von Sabina Godec hält mich an die Geschichte und das Hörerlebnis gefangen. Teilweise kommt es für mich als Hörer jedoch sehr plötzlich zu Rückblenden zu Frankies vorherigem Fall, dass ich erst mitten im Geschehen feststelle, an welchem Punkt der Handlung ich mich gerade befinde. Das mag an der gekürzten Fassung des Buches liegen oder an der mangelnden Kenntnis der Unterteilung des Buches.
Dadurch flacht für mich die Spannung an einigen Stellen ab.

Die Charaktere sind komplex und ich benötige ein wenig Zeit, die Namen den zugehörigen Personen zuzuordnen. Zudem erscheinen mir die Handlungen einzelner Personen nicht schlüssig und wenig authentisch. Auch die Verdächtigen der Geschichte sind teils schnell auszuschließen - teils eindeutig sehr verdächtig.

Jedenfalls die Hintergrundinformationen zu möglichen Todesursachen sowie die Verbindungen über die technischen Möglichkeiten zur Nutzung von Mobiltelefonen und Internet sind schlüssig und nachvollziehbar dargestellt.

Der Thriller wartet mit Überraschungen auf.

Fazit


Die Geschichte ist  spannend, wirkt aber durch die Handlungen einzelner Charaktere etwas holprig. Die Stimme von Sabina Godec ist angenehm und wirkt natürlich nah an der Geschichte.  So bleibt eine rundum spannende Geschichte und ein angenehmer Hörgenuss.








Mittwoch, 9. Mai 2018

Nur wenn ich fliehe - Terri Blackstock - Rezension

Nur wenn ich fliehe
Roman
Brunnen Verlag
Autor: Terri Blackstock
ISBN 978-3-7655-2074-7
256 Seiten

Die Hauptperson in dem Buch ist Casey. Casey Cox. Casey hat gerade ihren Freund gefunden. Er ist tot. Ermordet. Casey kennt nur einen Ausweg: Flucht!

Casey Cox ist 25 Jahre alt. Als Casey 12 Jahre alt war, hat sie ihren Vater verloren. Sie war diejenige, die ihn gefunden hat. Auf ihrer Flucht geht sie sehr umsichtig vor und versucht, möglichst wenige Spuren zu hinterlassen um keinen Aufschluss über ihren tatsächlichen Aufenthaltsort zu geben. Als aufmerksame Tochter eines Polizisten verfügt sie über ausreichend Wissen, wie sie es am geschicktesten anstellt, nicht auf sich aufmerksam zu machen. Doch ihr Hang zu guten Taten steht ihr dabei im Weg.

Auf den Spuren ist ihr nicht nur die Polizei. Die Eltern des Opfers, ihres Freundes Brent Pace, haben einen Privatdetektiv angeheuert: Dylan Roberts. Dylan Roberts leidet unter posttraumatischen Störungen und hat dadurch seinen Job bei der Army einbüßen müssen. Zudem ist Dylan Brents Freund aus Kindertagen. Da Casey Mordverdächtige in dem Fall ist, wird er von Brents Eltern beauftragt, Casey aufzuspüren.

Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die mal aus Caseys, mal aus Dylans Sicht den Fortgang der Geschichte schildern.
Dabei gliedert sich die Geschichte in vier Hauptabschnitte:

Im ersten Teil des Buches lernen wir die Protagonisten kennen und nehmen teil an ihrer Flucht. Während Casey vor der Polizei flieht ist auch Dylan auf der Flucht - nämlich hinaus aus seinem Trauma.

Der zweite Teil der Geschichte verlangt Casey Entscheidungen ab: Wohin will sie gehen? Sie braucht eine Bleibe, einen Job. Und Casey weiß, dass so ein Aufenthalt auch Konsequenzen hat. Auch Dylan hat eine Entscheidung getroffen: er will ermitteln und Casey finden. Dabei steht ihm sein eigener Ermittlungsdrang im Wege.

Die Geschichte wird im dritten Abschnitt mit einer ständig wachsenden Spannung erzählt. Dylan führt weitere Ermittlungen durch während Casey den Kontakt zu ihrer Familie sucht.

Im vierten Teil kommt es zum Kontakt zwischen Dylan und Casey. Beide wissen nicht genau, wie sie miteinander umzugehen haben.

In allen Teilen des Buches ist die Gesamthandlung stets schlüssig und die Handlungen der Charaktere nachvollziehbar. Die Personen sind authentisch.

Meine Meinung


Die Geschichte scheint anfangs ruhig erzählt. Beinahe sachlich wird die Flucht von Casey und der Mord an ihrem Freund Brent geschildert. Dabei nimmt währenddessen die Geschichte an Spannung zu. Zum Schluss hält es mich nicht mehr auf meinem Platz, weil ich die Spannung kaum mehr ertragen kann.
Und das Beste? - Der Schluss der Geschichte ist noch lange nicht das Ende! Wir können uns auf Band 2 freuen.

Die Geschichte wird als Trilogie erscheinen. Der Titel von Band 2 lautet: Wenn sie mich finden.

Ich freue mich schon sehr auf den Fortgang der Geschichte und die beiden Folgebände.

Das Buch ist für alle, die einen spannungsgeladenen Roman mögen.

Sonntag, 22. April 2018

Anja Stroot - Männer aktiv - Rezension

Titel: Männer aktiv
Autor: Anja Stroot
Verlag: BoD - Books on Demand GmbH
ISBN 9783746068732
erschienen: Februar 2018
64 Seiten



Bei Männer aktiv - Lieblingsthemen zum Erinnern und Erzählen handelt es sich um ein Buch für die Altenpflege und Kurzaktivierung. Es hilft Angehörigen sowie Pflegekräften im Umgang mit Männern, die sich in der Betreuung befinden.

Das Buch ist wirklich sehr schön und dabei zweckmäßig gestaltet. Es gibt Impulse für die Unterhaltung, selbst mit demenzerkrankten Männern. Wer die darin vorgeschlagenen Utensilien nicht vorhält, der kann auf ein tolles Foto zum jeweiligen Thema im Buch zurückgreifen. Denn zu jedem Thema gibt es einen kurzen Einstiegsreim, verschiedene Gesprächsimpulse, Ideen zur Aktivierung sowie ein Foto, dass die jeweilige Aktivität beschreibt.

Wer sich etwas mehr mit der Lektüre auseinandersetzt und die Ideen zur Aktivierung beherzigt, kann mit den vorgeschlagenen Hilfsmitteln - die natürlich vor der Umsetzung noch besorgt oder dem eigenen Haushalt entnommen werden müssen - sicher tolle Erfolge verbuchen.

Dabei setzen sich die einzelnen vorgeschlagenen Gesprächsinhalte stets mit möglichen Hobbies oder aber mit unausweichlichen Erlebnissen auseinander. Auch wenn nicht jeder Mann in der Gartenarbeit aufgegangen ist oder am Bogenschießen teilgenommen hat, so musste er sich doch zumindest mal Rasieren - oder sich einen Bart wachsen lassen. So kommt man leicht ins Gespräch und kann diese Unterhaltung durch eigene, persönliche Maßnahmen, vertiefen.

Das Buch von Anja Stroot ist als Ringbuch erschienen und dabei äußerst pflegeleicht. Die beschichteten Seiten lassen sich auch mal abwischen und man verblättert sich nicht, weil man die Ringbuchseiten leicht umschlagen kann.

Anja Stroot ist es wichtig, mit diesem Buch auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von pflegebedürftigen Männern abzustellen. Momentan kommen die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Männer ihrer Meinung nach oft zu kurz. So ist dieses Buch eine wirkliche Bereicherung für die Pflege der Männer, vor allem in der Altenpflege.

Ich fand es sehr spannend und kurzweilig in dieses Buch hineinzulesen und ich nehme sehr viele Impulse daraus dankend auf. Nach der Lektüre erscheint es mir viel einfacher auch mit demenzerkrankten Männern ins Gespräch zu kommen und mit ihnen eine anregende Konservation zu pflegen. Es gibt mir mehr Sicherheit und zudem Freude. Vor allem, wenn man bemerkt, wie viel Freude es dem Gesprächspartner bereitet, ein sinnvolles Thema zu bereden: ein Männerthema!


Auf der Leipziger Buchmesse 2018 hatte ich das große Glück, Anja Stroot persönlich zu begegnen.




Mittwoch, 18. April 2018

Petra Hülsmann - Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen


Am 25. Mai diesen Jahres erscheint Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen von Petra Hülsmann. In dieser Woche startete sie mit dem Team vom Bastei Lübbe Verlag ihre Lesereise und hatte ihren ersten Stopp in meinem Wohnzimmer.

Cornelia Fett und Petra Hülsmann


Unterwegs ist Petra Hülsmann mit ihrem Team in einem Kleinbus, der den Titel ihres neuen Werkes trägt. Wir Mädels waren begeistert den ersten Zeilen aus Petra Hülsmanns Buch lauschen zu können. Viel zu schnell verflog die Zeit. Wir unterhielten uns noch über den ausgefallenen Namen einer ihrer Charaktere im Buch, über Petra Hülsmanns Reise durch Asien und über die Literarische Agentur Thomas Schlück GmbH, die bis vor kurzem auch noch in Garbsen ihren Sitz hatte.

Mädelsrunde mit Petra Hülsmann


Wir nutzten anschließend noch die Gelegenheit für ein paar Schnappschüsse und Petra Hülsmann signierte gerne unsere Bücher - doch dann ging die Reise für sie auch schon weiter.


Meine signierten Werke von Petra Hülsmann


Gut gelaunt blieben wir zurück.
Ein perfekter Mädels-Tag! Wir freuen uns schon auf Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen im Mai 2018.

Geschenke gab es auch: ein Goodie-Bag mit Leseprobe, zauberhafter Kladde und einer wunderschönen Tasse

Hier noch der Klappentext zu Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen



"Damit hatte Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird die beliebte Lehrerin von ihrer Traumschule im Elbvorort an eine Albtraumschule im Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn´s einfach wär, würd´s schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los. "


Quellen:
Petra Hülsmann





Sonntag, 15. April 2018

Wünsch Dir was: Der erste Wächter - Kirsten Storm - Rezension


Titel: Wünsch Dir Was: Der erste Wächter
Band 1 der Tetralogie "Chronik der Wünsche"
Autor: Kirsten Storm
Verlag: Independently published
Genre: Fantasy/Romantasy
erschienen am 9. März 2018
ISBN 978-1980324669
341 Seiten



Wünsch Dir Was: Der erste Wächter ist der erste Band der Tetralogie Chronik der Wünsche von Kirsten Storm.

Die Geschichte spielt in zwei Welten: in unserer und in einer Welt voller Magie: im Land Cupiditas.

Hauptcharaktere


Romy Stern ist Autorin und lebt auf der Erde. Sie genießt gerade ihre ersten Erfolge als Schriftstellerin und hat sich von ihrem Freund getrennt. In der Freizeit hilft sie auch mal im Geschäft ihrer Freundin Ella aus. Romy ist ausgeglichen und glücklich.

Aydem ist erster Wächter und lebt in Cupiditas. Als erster Wächter ist es an ihm, die Misaya zu finden und stets zu schützen. Für Aydem und das Volk, dem er zur Seite steht, ist es immens wichtig eine neue Misaya zu finden. So führt ihn die Suche auch auf die Erde.

Auf der Erde gibt es keine Magie mehr. Alles, was auch nur im Entferntesten daran erinnert, ist verschwunden. In Cupiditas hingegen leben verschiedene Wesen und die Magie ist gegenwärtig. Nicht alle können zaubern, jedoch kann man immer auf Zauber treffen.

Klappentext


"In Romys Leben läuft gerade alles nach Wunsch. Bis zu dem Tag, an dem sie entführt wird. Plötzlich sieht sie sich mit einer Welt konfrontiert, in der Magie nicht nur in Büchern existiert und Wünsche durch bloße Willenskraft in Erfüllung gehen. Romy setzt alles daran, wieder nach Hause zu gelangen. Doch leichter gesagt als getan, denn ihre Entführer haben sie nicht willkürlich ausgewählt. Und es gibt da jemanden, der ihre Gefühle ordentlich durcheinanderbringt."


Meine Meinung


Mein Start ins Buch war eher holprig: Erst einmal musste ich realisieren, dass Romy als Autorin an ihrem Buch arbeitet. Als das allerdings klar war, war ich mitten in der Geschichte. Kirsten Storm schafft es mit ihrer humorigen Weise zu schreiben, den Leser zu fesseln und den Druck der Spannung erträglich zu gestalten. Denn dieses Buch verfügt über einen Spannungsbogen, der durchweg gehalten wird.

Und diese Spannung wird durch eine gut dosierte Portion Witz und Charme zeitweise gelockert.
Es macht mir Freude die Charaktere zu begleiten.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten geschildert. Das ist für den Leser auch sehr wichtig. Allein aus den Handlungen lassen sich manche Beweggründe nicht ergründen. - So ergeht es auch unseren Protagonisten.

Obwohl die Geschichte in zwei Welten spielt, lassen sich die Geschehnisse alle glaubhaft nachvollziehen. So würde es mich kaum wundern, wenn mir morgen auf dem Weg ins Büro oder bei einem Spaziergang eines dieser Geschöpfe begegnen würde.

Die Chronik der Wünsche lässt sich leicht und verständlich lesen. Nach ein paar Seiten will ich das Buch bereits nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere habe ich ins Herz geschlossen und natürlich muss ich nun unbedingt wissen, wie es weiter geht. Denn der Spannungsbogen wird auch über den ersten Band hinaus gehalten.

Am Ende gibt es dann noch einen kurzen Ausblick auf Band 2. Dieser erscheint am 5. Mai 2018 als Kindle Edition unter dem Titel Wünsch Dir Was: Misaya. Alle vier Teile sollen auch als Taschenbuchausgabe erscheinen.

Es folgen Band 3: Wünsch Dir Was: Vergänglichkeit voraussichtlich im Herbst 2018 sowie Band 4: Wünsch Dir Was: Wahrhaftigkeit voraussichtlich Anfang 2019.

Es bleibt also spannend!


Fazit


Das Buch ist für jeden geeignet, der sich den Zauber erhalten hat und auf romantische Weise den Wunsch nach Magie verspürt.



Quellen:
Kirsten Storm - Buchprojekte











Freitag, 30. März 2018

Arno Strobel - Kalte Angst


Arno Strobel befindet sich zur Zeit auf Lesereise. Der Autor stellte am 23. Januar 2018 seinen neuen Thriller Kalte Angst in Hannover in der Buchhandlung Leuenhagen & Paris vor. Bei dem Buch Kalte Angst handelt es sich um den zweiten Teil einer auf drei Bücher ausgelegten Mini-Serie. Die Idee für eine Serie kam vom Fischer Verlag. Arno Strobel schreibt sonst einzeln abgeschlossene Psychothriller.


Arno Strobel am 23. Januar 2018 bei Leuenhagen & Paris in Hannover


Für die Trilogie - die den Begleittitel Im Kopf des Mörders trägt - hat Arno Strobel sich Gedanken über den Ermittler gemacht. Viele Ermittler haben ähnliche Biografien - wir Leser wissen das! Sie sind über 50 Jahre alt, geschieden, alkoholabhängig, haben vermutlich Drogenprobleme, sind depressiv und permanent schlecht gelaunt.

Der Ermittler in dieser Serie ist Anfang 30, kommt frisch von der Hochschule, ist vollgestopft mit Theorie und spezialisiert auf Fall-Analyse. Er heißt Max Bischoff und trifft in Düsseldorf auf seinen neuen Partner. Der ist über 50 und heißt Horst Böhmer.

Doch was bedeutet das? Im Kopf des Mörders?

In Kalte Angst dringt der Mörder in das Haus ein und tötet alle. Alle bis auf einen. Und für diesen hat er nur diese eine Botschaft: "Sag es den anderen!"

Der Leiter der forensischen Psychiatrie informiert Max Bischoff: ein Patient sagt alle Morde voraus - und zwar präzise. Doch dafür möchte dieser seine Freiheit. Es handelt sich um Siegfried Fissmann, selbst ein verurteilter Mörder. 

Wir fragen uns, wie kommt ein Autor nur auf solche Ideen? - Und damit diese Frage weder zu freundlich "Sie sind doch eigentlich ganz nett ..." noch zu direkt "Sagen Sie mal, sind Sie krank?" vom Publikum gestellt werden kann, nimmt er sie ganz einfach vorweg und sagt:


"Als Autor ist es von Vorteil, wenn man ein paar verhaltensauffällige Personen im Freundeskreis hat."

Diese Aussage sorgt nicht nur für Gelächter sondern auch für weitere Nachfragen, die Arno Strobel dann eher zögerlich und allgemein gehalten beantwortet.  



Arno Strobel selbst ist 55 Jahre alt und hat zunächst sein Geld als Informatiker bei einer Bank in Luxemburg verdient. Das Schreiben war für ihn nie ein Thema, doch im Alter von 40 Jahren kam er auf die Idee Kurzgeschichten zu verfassen. Diese kamen so gut an, dass er nach cirka 70-80 Kurzgeschichten der Meinung war, dass es nun Zeit für ein Buch sei. An diesem hat er dann ungefähr drei Jahre gearbeitet.

Vor knapp vier Jahren hat er seinen Job bei der Bank aufgegeben und ist seitdem hauptberuflich Autor. 

Wenn man Arno Strobel trifft, macht man sich besser auf einiges gefasst: Er lässt sich durch Alltagssituationen für seine Geschichten inspirieren. Er hat keine Scheu selbst Guerilla Marketing anzuwenden: Wer Arno Strobel um ein Autogramm bittet, der bekommt auch eines. - Auch wenn er lediglich damit aufgefordert worden war, seine Rechnung zu zahlen. 

Arno Strobel beim Signieren bei Leuenhagen & Paris

Wenn Arno Strobel gefragt wird, wann ihm die Ideen zu seinen Büchern kommen, glaubt man ihm daher gerne, wenn er antwortet:

"Es ist ja so, das sind ja alles Erlebnisberichte!"

Und manches Mal benötigt man eigene Erfahrungen und Erlebnisse, um Situationen gut beschreiben zu können. Daher hatte er für das Buch Der Sarg überlegt,

"Wie ist das so lebendig begraben zu sein? Wie fühlt sich das an?"

Als Autor muss man das möglichst echt beschreiben.

Die erste Möglichkeit: Im Bestattungsinstitut Probeliegen - scheidet aus. Pietätlos!

Die zweite Möglichkeit: Das Büro abdunkeln, mit geöffneten Augen auf dem Boden liegen, Arme und Beine eng zusammenliegend, unbewegt.

Doch, was ist der Beweggrund so etwas zu schreiben?

"Es ist das Spiel mit der Angst", sagt Arno Strobel. Über die eigene Angst zu schreiben war naheliegend, und so kam es zu dem Buch Der Sarg.

Wer  sich nun dennoch nicht scheut, Arno Strobel live zu erleben, sollte die Gelegenheit nutzen und sich noch um ein Ticket für eine seiner Lesungen bemühen.
Am Mittwoch, dem 16. Mai 2018 wird er in Schweich aus seinem Buch Kalte Angst vorlesen und am Samstag, dem 19. Mai 2018 in Wiltingen. 

Arno Strobel und Cornelia Fett bei Leuenhagen & Paris



Quellen:
Termine Arno Strobel